Cloverfield
April 7, 2008
Worum geht’s: Anhand eines gesichteren Tapes der amerikanischen Regierung werden wir Zeuge von Privataufnahmen eines Angriffs auf New York City.

Ich kann mich noch an den Teaser erinnern, der Ende letzten Jahres aufgetaucht ist und mich mit offenem Mund rätseln ließ, worum es sich bei dem damaligen, mysteriösen Titel “180108″ handeln könnte. Innerhalb kürzester Zeit wimmelte es im Netz von Seiten, die Mutmaßungen abgaben, worum es n dem Film gehen würde. Eines vorweg: Die Handlung ist weit unspektakulärer, als man erwartet. Man kriegt im Grunde nicht viel anderes zu sehen, als in Filmen wie Independence Day, Armageddon, The Day after tomorrow oder von mir aus Deep Impact - Pure Zerstörung.
Was Cloverfield allerdings für mich als hie-und-da-kamera-schwingenden Derwisch interessant macht, sind die verdammt authentisch rüberkommenden auf Handycam getrimmten Aufnahmen. Was da an Energie reingesteckt wurde, um die Shots verwackelt und real aussehen zu lassen, läßt sich nicht mal erahnen.
Auch wenn viele rumgemotzt haben, was Cloverfield nicht für eine Enttäuschung ist, halte ich den Film, ganz im Gegenteil, für einen Schritt in die richtige Richtung. Cloverfield bricht mit den üblichen Regeln des Films. Ein (mutiger) Versuch, etwas Abwechslung in den angestaubten Katastrophenfilmalltag zu bringen. Und ich finde, das Resultat (und auch das glorreiche Ende) kann sich wahrlich sehen lassen.
imdb-Rating: 7,8 - Link

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