Before the Devil knows you’re dead
Juli 9, 2008
Worum geht’s: Andy (Philip Seymour Hoffman) hat Geldprobleme. Kurzerhand schlägt er seinem Bruder Hank (Ethan Hawke), der aufgrund einer Scheidung und dadurch bedingten Alimentenzahlungen notorisch an Geldmangel leidet, vor, den Juwelierladen ihrer Eltern auszunehmen. Eh alles versichert, ein todsicherer Job. Der Job läuft jedoch alles andere als perfekt und löst Ereignisse aus, welche die Brüder in Teufels Küche bringen.

Es gab einen Grund, mir den Film anzusehen: Philip Seymour Hoffman. Ich mag den Kerl einfach. Egal, was für eine abgedrehte Figur er verkörpert, seine schrullige Art und seine Originalstimme sprechen mich einfach an. Als ich während des laufenden Films dann auch noch mehrmals (!!!) Marisa Tomei’s (übrigens wunderschöne) Titten erblicken durfte, war ich überhaupt hin und weg.

Dies ist so ein Film, wo man von Anfang an weiß, dass alles irgendwie Scheiße laufen wird. Und wenn dann tatsächlich die Handlung den Scheißepfad einschlägt, sagt man sich „Scheiße, ich hab’s ja geahnt!“ und suhlt sich in dem Gefühl, gottseidank nicht an der Stelle dieser zwei Pfeifen zu stecken, die sich immer tiefer in die Scheiße reiten. Ich mag dieses Gefühl. Es erinnert mich an meiner Schulzeit. Aber das ist ein anderes Thema.

Die Stoy springt zwar immer wieder vor und zurück um alles aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen und fügt sich erst zum Schluß zu einem Ganzen, aber man verliert eigentlich nie wirklich den Überblick, auch wenn ich die eine oder andere Information, die man auf diese Weise erhält durchaus weggelassen hätte, weil sie nicht unbedingt erforderlich ist. Aber wer bin ich schon..
Fazit: Beklemmende Geschichte mit tollen Darstellerleistungen und einem „Das war ja sooo klar!“-Effekt.
imdb-Rating: 7,5 – Link
