Never back down

Juli 17, 2008

Worum geht’s: Nach dem Tod seines Vaters prügelt sich Jake (Sean Farris) gerne. Nach einem erneuten Umzug in eine neue Stadt gerät Jake in den Sog einer Untergrundbewegung, die sich fightclubmäßig in Hinterhöfen die Scheiße aus dem Leib prügelt. Der charismatische Ryan (Cam Gigandet) der die Szene dominiert hat von Jake’s Ruf als Schläger gehört und möchte klarstellen, wer hier das Sagen hat.

Nun.. was soll ich sagen – schon als Karate Tiger 1986 rauskam, konnte ich nicht anders, als mir diesen vorhersehbaren, stupiden Film ankucken. Warum? Weil ein Außenseiter die Fresse vollgehauen bekommt, sich einem derben Training unterzieht und danach den Bad Guy unglaubwürdigerweise aber sowas von aus den Shorts haut, dass diesem noch wochenlang die Hoden brummen dürften. Sowas sieht man sich einfach gerne an!

Tatsache ist: es hat sich seit damals eigentlich nichts getan. Ich bin die ganze Zeit am Überlegen, ob das gut ist oder schlecht. Natürlich, die Story von „Never back down“ kommt nicht ganz so beknackt daher, die Mädels sehen allesamt zum Anbeissen aus und die Jungs haben Sixpacks, wo man als Mann einfach nur weinend zusammenbricht und hoch und heilig verspricht ab morgen ins Fitnesscenter zu gehen. Aber reicht das heutzutage aus?

Ich sage, es reicht! Wenn man sich so einen Streifen ansieht, dann gehört man zu den Menschen, die auf Kampfsportarten stehen. Man darf sich keine hochtrabenden Dialoge oder schauspielerischen Leistungen erwarten, obwohl Djimon Hounsou (Gladiator) als Trainer Jean Roqua durchaus überzeugt. Was hier zählt, sind einzig und allein die Kampfszenen und die sind einfach Bombä, wie der gemeine Krocha so schön zu sagen pflegt.

Fazit: Schön anzusehen, egal ob Frauen, Männer oder Kämpfe. Den Ton kann man bei Bedarf aber ruhig weglassen.

imdb-Rating: 5,5 – Link

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