Felon

Juli 23, 2008

Worum geht’s: Als Wade Porter (Stephen Dorff) einen Einbrecher erschlägt, landet er überraschenderweise im Knast. Dort muss er einige unschöne Entscheidungen treffen um überleben und wieder zu seiner Familie zurückkehren zu können. Als der ewig einsitzende John Smith (Val Kilmer) in Wade’s Zelle einzieht, lernt er einiges über das amerikanische Justizsystem.

Ich hatte immer schon was übrig für Knastfilme. Ich finde auch Stephen Dorff ganz okay und Val Kilmer ist trotz dem einen oder anderen Rohrkrepierer auch immer wieder gut für brauchbare Filme. Felon bietet im Grunde alles, was ein Knastfilm braucht: fiese Wärter und einen einzigen menschlichen unter ihnen, fiese Insassen, einer schlimmer als der andere, die todunglückliche Frau die „gemeinsam mit ihrem Mann Zeit absitzt“, den alten Hasen, der immer wieder gute Tipps auf Lager hat und natürlich den tragischen Helden, der „nur seine Zeit in Ruhe absitzen will“ und den man dies aber leider nicht lässt.

Somit wäre eigentlich auch schon alles über diesen Film gesagt. Klingt jetzt vielleicht so, als wäre er schlecht, ist er aber gar nicht mal so. Mein Problem war einfach nur, dass er einfach zu vorhersehbar ist und somit relativ unspektakulär. Es wird zwar solides Schauspielhandwerk geboten, das war’s dann aber auch schon wieder.

Fazit: Vorhersehbarer Knast-Film mit netten Prügeleinlagen und einem fetten Val Kilmer mit Killer-Goatee.

imdb-Rating: 7,9 – Link

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